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Automatik-Führerschein

Das Fahren ohne Schaltgetriebe – warum nicht?

Bevor Du Dich bei uns für die Fahrausbildung anmeldest, solltest Du Dir überlegen, ob Du einen Führerschein für Schaltwagen oder lieber für einen Automatik-Führerschein entscheidest. Welche Option für Dich am besten passt, kannst Du gerne selbst oder gemeinsam mit uns entscheiden – je nach Deinen Bedürfnissen und Fähigkeiten.

Das Mindestalter für diesen Führerschein liegt bei 18 Jahren. Du kannst aber schon ein halbes Jahr vorher mit der Ausbildung beginnen. Da Fahrzeuge bis 3,5 t bewegt werden dürfen, fallen hierunter auch größere Transporter und kleine LKW.

Für die Automatik-Ausbildung bieten wir Dir ein modernstes Schulungsfahrzeug an. Es ist selbstverständlich mit Klimaanlage, Servolenkung und smarter Technologie ausgestattet. Dieses Fahrzeug erleichtert Dir nicht nur die Ausbildung, sondern bringt Dich dabei mit viel Spaß zum Führerschein!

Die wichtigsten Informationen

Mit dem Führerschein der Klasse B bist Du zum Führen folgender Fahrzeuge berechtigt:

  • Kraftfahrzeuge (keine Krafträder) bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 t und über ein Automatikgetriebe steuern (Halbautomatik ist erlaubt)
  • Mit bis zu 8 Sitzplätzen (ohne Fahrersitz)
  • Anhänger bis zu 750 kg zulässiger Gesamtmasse
  • Eingeschlossene Führerscheinklassen: AM und L
  • Erweiterung möglich bei Vorhandensein der Klassen A1 / A2 / A

Gründe für einen Automatik-Führerschein

Für manche Personen sind Fahrzeuge mit Automatikgetriebe einfacher zu fahren, als Autos mit Schaltgetriebe. Bist Du eher gestresst im Straßenverkehr oder hast Koordinationsschwierigkeiten, nimmt Dir das Auto die Aufgabe des Schaltens ab – Du kannst Dich so besser auf den Straßenverkehr konzentrieren.

Wenn Du denkst, dass es für Dich zu herausfordernd ist, viele Dinge gleichzeitig zu erledigen, könnte ein Automatik-Führerschein vielleicht genau das Richtige für Dich sein. Auch für Fahrschüler mit Prüfungsangst eignet sich ein Atuomatikführerschein ggf.eher, da er die manuelle Schaltung abnimmt und der Prüfungsablauf einfacher werden könnte.

Du kannst Dich auch während deiner Fahrausbildung immer noch für einen Automatik-Führerschein entscheiden. Sprich uns dafür einfach an – auch ein Wechsel auf Schaltwagen sind jederzeit möglich.

Weitere Unterlagen

Zum Start der Ausbildung benötigen wir die folgenden Unterlagen von Dir:

  • Nachweis des Sehtests
  • Teilnahme-Nachweis zum Erste-Hilfe-Kurs
  • Aktuelles biometrisches Passfoto
  • Vollständig ausgefüllter Antrag auf Ersterteilung des Führerscheins

Den Antrag füllen wir gemeinsam bei Deiner Anmeldung vor Ort aus. Bitte beachte, dass wir die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten benötigen, wenn Du minderjährig sein solltest.

Ausbildung und Prüfung

Theoretische Ausbildung

Bevor du mit Fahrstunden beginnst, führen wir Dich immer erst in die theoretischen Grundlagen ein. Die Anzahl an Grund- und klassenspezifischen Stunden ist hierbei gesetzlich vorgegeben.

Ersterwerb Führerschein

  • 12 Doppelstunden (à 90 Minuten) Grundstoff
  • 2 Doppelstunden (à 90 Minuten) klassenspezifischer Unterricht

Erweiterung Führerschein

  • 6 Doppelstunden (à 90 Minuten) Grundstoff
  • 2 Doppelstunden (à 90 Minuten) klassenspezifischer Unterricht

Praktische Ausbildung

Deine Fahrstunden teilen sich auf in Übungsstunden und Sonderfahrten. Während die Anzahl der Übungsstunden von Deinen Fähigkeiten abhängt, ist die Anzahl der Sonderfahrten ebenfalls gesetzlich vorgegeben.

Ersterwerb Führerschein

  • Grundausbildung abhängig von Deinen persönlichen Fähigkeiten
  • 12 Sonderfahrten (à 45 Minuten) geteilt in Autobahn, Nachtfahrt, Überland
  • Prüfung nach Einschätzung des Fahrlehrers

Erweiterung Führerschein

  • Fahrstunden nach Einschätzung des Fahrlehrers
  • Prüfung nach Einschätzung des Fahrlehrers

Hast Du alle Unterrichtsstunden absolviert, ausreichend gelernt und erfüllst die formalen Voraussetzungen, kannst Du zur theoretischen Prüfung gehen. Bitte beachte dazu die aktuellen Informationen zu Corona.

Wenn du alle Pflichtstunden absolviert und genug geübt hast, wird es Zeit für die praktische Prüfung. Vorher sollten aber natürlich sowohl du als auch dein Fahrlehrer sicher sein, dass du gut genug vorbereitet bist, um zu bestehen. Erst dann wird Dich der Fahrlehrer zur Prüfung zulassen.